FAQ

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Warum ist ein Heckantrieb besser?

Ein Heckmotor hat in vielen Fällen Vorteile, aber nicht in allen. Wenn Fahrgeräusche Sie nicht stören, Sie aber auch längere Bergstrecken fahren wollen, könnte ein Mittelmotor-System für Sie die bessere Lösung darstellen. Aber wenn Sie es leise mögen, dann ist ein Heckmotor definitiv die beste Lösung für Sie. Weil bei einem Mittelmotor dessen Kraft über Ritzel und Kette übertragen wird, macht dies deutlich hörbare Geräusche.

Bei einem Heckmotor-System wird die Antriebskraft nicht über bewegliche Schaltkomponenten übertragen und der Motor arbeitet bürstenlos. Der einzige mechanische „Lärm“, den Sie hören können, stammt von Pedalen und Kette.

Wenn Sie Verschleiß vermeiden wollen, passt wiederum der Heckantrieb besser zu Ihnen. Mittelmotor-Antriebe werden deutlich höher belastet, weil die menschliche Kraft zur Motoren-Power addiert und beide über die Kette und weitere Schaltkomponenten übertragen werden. Beim Heckmotor wirkt die Power stattdessen direkt aufs Hinterrad. Die Belastung des herkömmlichen Antriebs (Kette, Ritzel) ist limitiert.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Power und Geschmeidigkeit eines Heckmotor-Systems von zahllosen Fachhändlern und deren Kunden bevorzugt werden. Weil vor einigen Jahren ein großer Heckmotor-Anbieter ein unzuverlässiges Antriebssystem auf den Markt brachte, haben sich viele Händler und Kunden für Mittelmotor-Systeme entschieden. Deren Wahl lautete „Ärger vermeiden“ – und war keine Entscheidung für die bessere Performance!

Das Klever BIACTRON Heckmotor-System hat sich in den letzten 5 Jahren als besonders zuverlässig erwiesen. Darum gilt unsere Garantie für dieses System auch 5 volle Jahre.

 

Wie lange wird mein Akku halten?

Der Akku ist wohl Grund für die größten Bedenken vieler Kunden. Sein Einfluss auf die Reichweite und die Austauschkosten kommen ihnen zuerst in den Sinn, wenn Sie sich für oder gegen ein E-Bike entscheiden. Zunächst sollten wir die beiden Begriffe Reichweite und Akku-Lebensdauer voneinander trennen.

 

Reichweite 

# Wie weit möchten Sie fahren können? Welche Reichweite schwebt Ihnen vor?

Sie können Ihre Wahl einfach nach Ihren tatsächlichen Bedürfnissen treffen. Klever bietet 3 Größen von hochwertigen Akkus an, mit 360 Wh, 470 Wh und 570 Wh Energiegehalt. Damit liegt die potenzielle Reichweite Ihres E-Bikes (nicht der Speed-Version) bei über 150 km.

# Welche äußeren Faktoren haben Einfluss auf die Reichweite?

Die wichtigsten Faktoren sind:

Gewicht
Das Gesamtgewicht des E-Bikes. Dazu gehören Sie als Fahrer und jegliches Gepäck.

Fahrwiderstand
Hier geht es um (Gegen-)Wind, Reifendruck, Straßenqualität und Streckenführung – ist sie bergig oder nicht? Mehr Fahrwiderstand führt stets zu kürzerer Reichweite.

Schaltverhalten
Wie beim Autofahren hat die Wahl des richtigen Gangs Einfluss auf Ihre Reichweite. Starten Sie im leichtesten Gang und schalten Sie rechtzeitig bis zur gewünschten Endgeschwindigkeit, dann erzielen Sie auch die größte Reichweite.

Temperatur
Laden Sie den Akku, wenn möglich, stets bei Raumtemperatur. Das erhöht die Reichweite spürbar. Auch die Außentemperatur hat Einfluss auf die Reichweite: Bei niedrigeren Temperaturen kommen Sie nicht so weit.

 

Akku-Lebensdauer

Auch hier gibt es zahlreiche Faktoren, die die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus beeinflussen. Generell beträgt die Lebensdauer eines solchen Akkus 3 bis 6 Jahre. Auch nach 6 Jahren können Sie weiter fahren, aber die Ladekapazität wird dann deutlich geringer und womöglich unbefriedigend sein.

Die gute Nachricht lautet, dass Sie diesen Alterungsprozess spürbar beeinflussen können.

Lagern Sie Ihren Akku bei der richtigen Temperatur (= zirka 20°C) 
Nicht zu heiß, nicht zu kalt. Laden Sie einen leeren Akku sofort. Legen Sie ihn niemals leer beiseite. Wenn der Akku für längere Zeit gelagert werden soll, laden Sie ihn vorher auf 40 bis 50% seiner vollen Ladekapazität.

Vermeiden Sie eine Tiefentladung
Dabei wird die Ladekapazität des Akkus dauerhaft beeinträchtigt. Laden Sie den Akku also rechtzeitig – zumindest alle 3 Monate (auch aus Garantie-Gründen)! Laden Sie den Akku möglichst bei Raumtemperatur, dann kann er seine maximale Ladekapazität erzielen. Über die Gebrauchsdauer wird die Ladekapazität allmählich abnehmen (und das tut sie auch, wenn Sie den Akku niemals verwenden).

Die Anzahl der Ladezyklen

Wenn Ihr hochwertiger Akku zirka 100 bis 150 Mal pro Jahr (oder 2 bis 3 Mal pro Woche) korrekt geladen wird (siehe oben), wird seine Lebensdauer über 3 Jahre betragen. Nach mehr als 500 bis 700 Ladezyklen wird die Ladekapazität die meisten Kunden nicht mehr befriedigen. Darum gewährt Klever 2 Jahre Garantie auf seine Akkus – unter den folgenden Bedingungen:

# Nicht mehr als 700 Ladezyklen in diesen 2 Jahren,

# Nachladen des Akkus mindestens alle 3 Monate (um den „Tod“ durch Tiefentladung zu vermeiden) und

# Ladekapazität unter 60% gesunken (gemessen bei 25°C).

Diese Akku-Garantie übertrifft diejenige der meisten anderen Anbieter um 50%.